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01.12.2018 - 10.20.2019


Imi Knoebel


"Werke 70er Jahre"





Anfang der 70er Jahre arbeitet Imi Knoebel (*1940) mit Projektoren im Raum, es entstehen verschiedene Typen von Lichtprojektionen. In den Fotosequenzen wirken die Lichterscheinungen spirituell, so auch in der Serie Sternenhimmel. Parallel dazu steht in den Bleistiftzeichnungen dieser Jahre die freie Linie aus der spontanen Gestik der Hand. In einigen dieser Serien setzt er Farbe hinzu. In diesen hinzu getuschten Konstellationen sind bereits spätere Figurenbilder spürbar.
Mitte der 70er Jahre entstehen die Formationen der Mennige-Bilder: unregel­mäßige Vielecke, in einer Variabilität sich überlagernder und verbindender Recht­ecke, farbig leuchtend mit Rostschutzfarbe akzentuiert.
Nach dem Tod seines Freundes Palermo, steht 1977 ein Durchbruch zum vollem Farbspektrum. In der Serie der Messerschnitte durchdringen sich freie Form und Farbe. Parallel entstehen solche Serien auch mit Spray und Graphit oder mit Öl und Graphit auf Papier. Knoebel spielt mit der Labilität der Komposition. Gefundene Formen werden in großen Dimensionen in Holz geschnitten und lose in reliefartigen Wandgestaltungen zusammengefügt. 1980 entsteht dann der Genter Raum.
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